Aktuelles

 

Wissenschaftspreis für Dr. Christoph Schmidt

 

Das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) vergab in diesem Jahr zum zehnten Mal den begehrten DIIR-Förderpreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus Wissenschaft und Praxis zu Themen der Internen Revision. Bekanntgegeben wurden die Preisträger jetzt anlässlich der Mitgliederversammlung des DIIR-Kongresses in Dresden.

 

Unter den drei Preisträgern war Dr. Christoph Schmidt aus Viechtach, der die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Dissertation mit dem Titel „Ist Rotation ein effektives Instrument zur Steigerung der Objektivität Interner Revisoren?“ erhielt.

 

Für sein innovatives und weitestgehend unerforschtes Projekt wertete Schmidt Daten der Revision eines großen deutschen Konzerns aus und erhielt so Einblicke, wie sie in dieser Form selten sein dürften. Die Arbeit zeigt ferner, auf welchem Weg komplexe Fragen der Governance-Forschung, die interne Unternehmensprozesse betreffen, erforscht werden können.

 

Links:

DIIR Pressemitteilung Förderpreis 2017

Pressemitteilung Institut für Corporate Governance WU Wien

Pressemitteilung Viechtach Aktuell

Erich Schmidt Verlag

 

 

Bundestanstalt für Finanzdienstleistungsausicht (BAfin) veröffentlicht neue MaRisk


Die Bundesanstalt für Finan zdienstleistungsaufsicht (kurz "BaFin") hat am 27.10.2017 die neuen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) für Banken- und Finanzdienstleistungsinstitute ver öffenntlicht. Unter a nderem liegen dabei die Schwerpunkt der Veränderungen in der Risikokultur und im Auslagerungsmanagement.   Die Umsetzung der Novellierung ist zum 31.10.2018 festgelegt. Näheres hierzu unter: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Rundschreiben/2017/rs_1709_marisk_ba.html

 

 

Qualitätsmanagement in der Inte rnen Revision

 

Mit der gemeinsamen Veröffentlichung des DIIR Revisionsstandard Nr. 3 und des IDW Pürfungsstnadards 983 wurden vom Deutschen Institut für Interne Revision (DIIR) sowie des Instituts der Deutschen Wirtschaftsprüfer (IDW) einheitliche Standards für die Prüfung von Internen Revisionssystemen erarbeitet. Beide enthalten nahezu deckungsgleiche 82 Vorgaben zur Beurteilung der Wirksamkeit und Angemessenheit von Internen Revisionssystemen.

Dabei sind 6 Mindestanforderungen definiert. Die Nichtbeachtung würde alleine schon zu einem Versagen der Wirksamkeit des Internen Revisionsystems führen. In diesem Kontext ist unter anderem ein zentrales Mindestkriterium die Neutralität, Unabhängigkeit von anderen Funktion­en sowie ein uneingeschränktes Informationsrecht. Dieses Mindestkriterium kann durch ein Rotationsprogramm abgesichert werden. 

 

 

Corporate Governance - Beitrag zum langfristigen Unternehmenserfolg

 

Nach einer Handelsblatt Trend Studie von KPMG aus dem Jahr 2016 sehen fast alle Unternehmen einen Mehrwert in der Absicherung der Reputation. Darüber hinaus sind die meisten Unternehmen überzeugt, dass Corporate Governance einen positiven Einfluss auf ihren Unternehmenserfolg haben wird. Der wichtigste Einflussfaktor stellt aus Sicht der Befragten das Themenfeld Datenschutz dar, gefolgt von einem transparten Umgang mit Informationen sowie der Verschwiegenheit bei vertraulichen Angelegenheiten. Darüber hinaus trägt für fast alle Unternehmen Corporate Governance zu einer Verbesserung der Unternehmenskultur bei. Mehr als die Hälfte der sehen  Corporate Governance als Möglichkeit an, langfristig erfolgreich zu sein.

 

 

Unabhängigkeit und Objektivität Interner Revisoren


Unabhängigkeit und Objektivität stellen nach den nationalen und internationalen Standards für die berufliche Praxis Mindeststandards für die Interne Revisionsfunktion dar. Die Unabhängigkeit der Internen Revision wird durch den organisatorischen Aufbau in einem Unternehmen bestimmt und ist somit von der Ausgestaltung abhängig. Die Objektivität von Internen Revisoren kann zudem durch Interessenkonflikte beeinflusst werden. Beide Eigenschaften stellen eine Kernfunktion für eine wirksame Interne Revisionsfunktion dar. Beeinträchtigungen führen im Rahmen des DIIR Revisionsstandard Nr. 3 zu einem Versagen der Wirksamkeit des Internen Revisionssystems. 

 

 

"Den Vorständen wird es zu leicht gemacht" 

 

Nach der Online Ausgabe des ManagerMagazins vom 19.04.2017 werden Vorstände und Aufsichtsräte der Volkswagen AG bei bevorstehender Hauptversammlung am 10. Mai 2017 deutlicher Kritik ausgesetzt sein. Der Corporate Governance Experte Christian Strenger kritisiert das kürzlich etablierte Vergütungssystem des Konzerns scharf. Im Kern sieht der Experte folgende Kritikpunkte. Einerseits sind die Schwellenwerter für Boni aus seiner Sicht „unnagemessen“ niedrig. Durch das neue Vergütungssystem würde somit die Grundvergütung um knapp 30 Prozent angehoben. Mit der Erhöhung würden sich auch die Pensionsanspruch der Vorstände  markant erhöhen. 

Strenger möchte darüber hinaus Vorstände und Aufsichtsräte nicht entlasten. Aus seiner Sicht haben die Vorstände Organisations- und Aufsichtspflichten versagt. Zudem seien aus seiner Sicht die Rückstellungen der Dieselaffäre zu niedrig angesetzt. Strenger vermisst zudem Unternehmens-Kontrolleure, die wirklich unabhängig sind.

Weitere Informationen unter folgendem Link

 

 

DIIR Revisionsstandard Nr. 3 und IDW PS 983 veröffentlicht

 

In kooperativer Zusammenarbeit hat sowohl das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) als auch das Institut der deutschen Wirtschaftsprüfer (IDW) per 07.04.2017 Standards zur Prüfung von Internen Revisionssystemen veröffentlicht. Mit dem neuen DIIR Revisionsstandard Nr. 3 bzw. IDW PS 983 kann die Angemessenheit und Wirksamkeit von Internen Revisionssystemen mittels eines externen Quality Assessment überprüft werden. Nähere Informationen: DIIR Revisionsstandard Nr. 3

 

 

Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie

 

Die Bundesregierung hat am 17.03.2017 einen Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie auf dem Weg gebracht. Demnach haben alle EU-Mitgliedsstaaten  Vorschriften zur Durchführung der Verordnung (EU) 2015/847 zu erlassen. Die Neuregelung sieht unter anderem eine Stärkung des risikobasierten Ansatzes vor. Dem zu folge müssen alle geldwäscherechtlich Verpflichtende über ein angemessenes Risikomanagement verfügen. Weitere Inhalte können über folgenden Link eingesehen werden: Gesetzesentwurf zur Umsetzung der 4. EU Geldwäscherichtlinie

Kontakt

 

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